Faire Smartphones - geht das überhaupt?

...lautete das Bildungsreihen-Thema im September.

1,5 Mrd. Handys und Smartphones wurden 2010 weltweit verkauft. Grund für die enorme Menge ist u.a., die kurze Nutzungsdauer: Neue Geräte locken mit besserer Leistung und sind wegen der üblichen Mobilfunkverträge leicht zu bekommen; defekte Geräte auf der anderen Seite lassen sich nur schwer reparieren. Doch die Produktion belastet die Umwelt und die Arbeitsbedingungen sind oft katastrophal. Trotz steigender Nachfrage an nachhaltig produzierten und fair gehandelten Produkten spielen in der Handy- und Smartphone-Branche faire Produkte bislang kaum eine Rolle. Ein neues Unternehmen versucht, dem entgegen zu wirken und bietet seit Ende 2013 das sogenannte "Fairphone" an. Dies soll möglichst umweltfreundlich, sozialverträglich und ressourcenschonend hergestellt werden.

Jasmin Geisler (Eine-Welt-Promotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit) berichtete in ihrem Vortrag über die Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie die Rohstoffgewinnung in der Smartphoneindustrie. Dem gegenüber stellte sie am Beispiel des Fairphones die Möglichkeiten von konfliktfreien Rohstoffen und faireren Arbeitsbedingungen dar. Eine zusammenfassung finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Kaffekollektiv Aroma Zapatista

Im Rahmen unserer Bildungsreihe wurde im August das Kaffeekollektiv und der Kaffee Aroma Zapatista vorgestellt, als Beispiel für faire, aber nicht zertifizierte Produkte. Das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG ist ein selbstverwalteter Kol- lektivbetrieb aus Hamburg. Zentrale Punkte ihrer Arbeit sind der solidarische Handel mit zapatistischem Kaffee und die direkte Unterstützung der zapatisti- schen, selbstverwalteten Strukturen in Chiapas / Mexiko sowie die kritische Aus- einandersetzung mit bestehenden Arbeits- und Wirtschaftsstrukturen und die praktische Umsetzung von Alternativen. 

Dorit Siemers vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista berichtete mit zahlreichen Bil- dern über den solidarischen Kaffeehandel mit den zapatistischen Kooperativen: Wie funktioniert der solidarische Kaffeehandel? Wie sind die zapatistischen Ko- operativen organisiert? Wo gibt es Unterschiede zu klassischen "fairen" Kaffeean- bieterInnen? All dies wurde in einem sehr interessanten Vortrag beantwortet. Eine ausführliche Zusammenfassung finden Sie hier.

Die monatlich stattfindende Bildungsreihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

FIBUR - Ethisch-ökologische Versicherungen

... war Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im Juni.

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich es einer Versiche- rungsgesellschaft überlasse? Was haben meine Altersvor- sorge und Berufsunfähigkeitsversicherung mit der Waffenin- dustrie, der Gentechnologie oder der Atomindustrie zu tun?

Wie auch Banken werden Versicherungsgesellschaften im Auftrag ihrer Kunden und zum Zwecke der Verzinsung zu Großinvestoren, die Geld in verschiedensten Unternehmen und Institutionen anlegen. Wer sicher sein möchte, dass sein Geld nicht z.B. die Waffenproduktion, die Züchtung von Gen-Pflanzen oder Atomstrom fördert, muss sich für eine Versicherung entscheiden, die sich zu verantwortungs- voller und transparenter Verwendung der Beitragsgelder verpflichtet.

Ben Urbanke, Gründer und Geschäftsführer von FIBUR - erste ethisch-ökologi- sche Vorsorgeberatung Deutschlands, klärte über die wirren Geldströme der Finanzmärkte auf und zeigte, dass staatlich geförderte Vorsorgelösungen und Versicherungen, bei denen die eingezahlten Beiträge nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien angelegt werden auch finanziellen Vorteil daraus ziehen.

Weitere Infos zu FIBUR finden Sie unter www.fibur.de.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Mit Mangos gegen Kinderprostitution

... war Thema unserer Bildungsreihe im Mai.

Die Philippinen stehen mit ihren 7.000 tropischen Inseln, ihren ursprünglichen Naturschönheiten und den gastfreundlichen Bewohnern bei Besuchern aus aller Welthoch im Kurs. Trotz fruchtbarer Böden, günstigen Klima und prosperierenden Wirtschaft lebt ein Großteil der Bevölkerung dennoch in absoluter Armut.

Der Faire Handel mit Mangos hat sich in dieser Situation zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt. Durch den Fairen Handel von PREDA wird hunderten von Kleinbauernfamilien ein gesichertes und höheres Einkommen ermöglicht. Gerade der Handel mit Mangos des philippinischen Kinderschutzzentrums bietet im Rahmen eines breiten Maßnahmenkonzeptes u.a. auch einen erfolgreichen Ausweg aus der Kinderprostitution.

Mit Erfahrungsberichten gab Usong Lee im Rahmen unserer Vortragsreihe einen Überblick über die aktuelle Situation auf den Philippinen und stellte die Organi- sation PREDA sowie deren Bedeutung für die Philippinische Bevölkerung vor. Hier finden Sie auch eine inhaltliche Zusammenfassung.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

BioNatyr-Kosmetik - biofaire Kosmetik von EL PUENTE

... war Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im April.

Mit natürlichen Inhaltsstoffen und hergestellt unter fairen Bedingungen steht die Naturkosmetiklinie BioNatyr für den verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Inspiriert von jahrhunderte alten Traditionen bietet die Pflegeserie wirksame Naturkosmetik mit Heilpflanzen aus aller Welt - zu einem hohen Anteil aus kontrolliert biologischem Anbau und aus zahlreichen Projekten in Asien, Afrika und Lateinamerika, die auf diese Weise vom Fairen Handel profitieren.

Usong Lee (Mitarbeiterin la tienda e.V. und Praktikantin EL PUENTE) hat im Rahmen unserer Bildungsreihe die Pflegeserie und insbesondere beispielhaft Inhaltsstoffe und dahinter stehende Kooperativen vorgestellt. Natürlich konnten einzelne Produkte auch getestet werden.

Infos zum Thema BioNatyr-Kosmetik finden sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Oicocredit - sozial und ökologisch verantwortungsvolle Geldanlage

... war Thema unserer Bildungsreihe im März.

Die seit Jahren schwelende Finanzkrise verunsichert die Verbraucher. Gleichzeitig wächst das Interesse an alternativen, sozial und ökologisch verantwor-tungsvollen Möglichkeiten zur Geldanlage. Eine sol- che Möglichkeit bietet die Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit. Sie vergibt z.B. Kredite und Kapitalbeteiligungen an kleine soziale Unternehmen in Entwick- lungsländern und ist einer der größten privaten Finanzierer von Entwicklung.

Im Rahmen unserer Bildungsreihe stellte Pia Schievienk von Oikocredit diese Entwicklungsgenossenschaft und viele konkrete Finanzierungsbeispiele vor. Alle Infos finden Sie auf der Homepage www.oikocredit.de. Eine ausführliche Zusammenfassung finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

FAIRNOPOLY - Die faire Alternative zu amazon & Co?

... war Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im Februar. 

Ein Beispiel für faires Unternehmertum

Fairnopoly ist ein fairer Online-Marktplatz in Hand der NutzerInnen. Als Sozialunternehmen möchte Fairnopoly eine faire Alternative zu den bestehenden großen Online-Marktplätzen bieten. Praktisch jede Art von Artikeln und Dienstleistungen können angeboten werden. Durch Transparenz, demokratische Kontrolle und hohe öko-soziale Standards trägt die Plattform als Geno 2.0-Modell zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft bei.

Im Rahmen unserer Bildungsreihe stellte Ariana Fürst (Fairnopoly-Lokalgruppe Münster) das Genossenschaftsmodell und dessen Möglichkeiten am Beispiel des Online-Marktplatzes Fairnopoly vor. Die TeilnehmerInnen erfuhren, was genau sich hinter Geno 2.0 verbirgt, welche Kernelemente aus Fairnopoly ein faires Unternehmen machen, was FAIR Share Points sind und wie Interessierte  Gesnossenschaftsanteile erwerben können. Hintergrundinfos rund um den Online-Marktplatz findes Sie auch unter www.fairnopoly.de. Eine Zusammenfassung finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Honig - süß oder bitter?

... war Motto unserer monatlichen Bildungsreihe im Januar. 

Jeder weiß, Honig wird von Bienen produziert. Aber wie entsteht Honig eigentlich genau? Was für Produktionsschritte sind erforderlich und wie setzt sich der Preis zusammen? Welche ökologischen und sozialen Auswirkungen stecken hinter den einzelnen Honigarten? Diese und viele andere Fragen beantwortete Kristin Duwenbeck (Dipl. Oecotrophologin, Mitarbeiterin der FAIR Handelsgesellschaft Münster) in ihrem Vortrag rund um das flüssige Gold. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine kleine Honigverkostung. Und hier eine Zusammenfassung.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Libera Terra - Mafiafreie Produkte

... war Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im November. 

Seit 1982 ist es dem italienischen Staat möglich, Mafia-Mitglieder zu enteignen und diese Güter Sozialkoopera- tiven zur Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen. Martin Klupsch (Fairhandelszentrum Rheinland) hat im Rahmen unserer monatlichen Bildungsreihe ausführ- lich über die Mafiasituation und deren Folgen sowie über das Projekt und die beteiligten Kooperativen berichtet. Auch zahlreiche dazugehörige Produkte wurden vorgestellt und natürlich durfte das meiste auch probiert werden. Eine Auswahl an Produkten gibt es im Januar und Februar für kurze Zeit bei uns im Laden (so lange der Vorrat reicht).

Hier finden Sie den Übersichtsflyer zu libera terra und eine inhaltiche Aufarbeitung des Themas.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Yuma Germany - Faire Zigaretten

... war Motto unserer monatlichen Bildungsreihe im Oktober. 

Faire Zigaretten – ein Widerspruch in sich? Tabak hat unumstritten gesund- heitsschädliche Auswirkungen, sowohl für die ProduzentInnen als auch die Verbraucher. Wenn dennoch geraucht wird, sollten dann die gesundheitlichen und sozialen Folgen nicht höchstmöglich minimiert werden? Yuma Organic Produkte sind die ersten Tabakprodukte in Deutschland mit einem Fairtrade-Zertifikat, hergestellt aus 100% zertifiziertem organischem Tabak. Dieser Tabak ist ohne Pflanzenschutzmittel angebaut und ohne chemische Produkte hergestellt. Auch die Sozialstandards sind höher als bei den meisten herkömmlichen Zigaretten.

Thomas Serwe, Mitarbeiter von Yuma Germany hat die Yuma-Germany GmbH vorgestellt: Wann und mit welcher Motivation wurde dieses Unternehmen gegründet? Was sind positive Auswirkungen von fairen Zigaretten? Gesundheitlich, sozial und ökologisch. Ein spannendes Thema und eine interessante Diskussion.

Informationen zur Tabakproduktion und zu Yuma Germany finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Grillkohle aus Kokosschalen - die ökofaire Alternative für die Grillsaison

... lautete das Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im September. 

Ein Großteil der herkömmlichen Grillkohle wird aus Tropenhölzern gewonnen oder unter schlechten Bedingungen in Osteuropa hergestellt. Selbst bei geeig- neten Hölzern bleibt ein großer Rohstoffverbrauch. Kokosnuss-Schalen sind hin- gegen ein Abfallprodukt und schonen so natürliche Ressourcen. Außerdem un- terstützt der Kauf fairer Kohle eine Kleinbauernkooperative auf den Philippinen.

Im Rahmen unserer Bildungsreihe hat Entwicklungshelfer und Autor Hanns Groeschke nicht nur das Projekt und die Kleinbauern-Kooperative vorgestellt, sondern vor allem auch genrell die vielfältige Nutzungsweise und zahlreichen Vorteile der Kokospalme.

Umfangreiche Informationen zur Situation der Philippinischen Kokosbauern finden sie in diesem Begleitheft, herausgegeben von Hanns Groeschke und Bernd Schütze für MOEWE Westfalen und dem Münsterland Eine Welt e.V.. Informationen explizit zur Kokos-Grillkohle finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Sportlich gekleidet ist halb gewonnen

... lautete das Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im Juli. 

Nike, adidas, Puma: Jedem sind sie ein Begriff - die bekannten Ausstatter der größten Sportevents. Wel- che Bilder die Marken transportieren ist offensicht- lich: Diese Marke ist cool! Dies Marke führt Dich zum Sieg! Erneut referierte Steffi Neumann (Vamos e.V.) in einem interessanten Vor- trag über die Herstellungsbedingungen von (Sport)Bekleidung und beleuchtete die Zusammenhänge unseres Konsums mit den Werbeslogans der "Sportartikel-Riesen". Anschließend ging es um die Frage, was wir tun können, um die Herstellungsbedingungen für die ArbeiterInnen in der Sportbekleidungsindustrie zu verbessern. 

Viele interessante Infos und Links zur (Sport)Bekleidungsindustrie finden sie auf der Homepage von Vamos e.V. unter "Sport und Bekleidung". Außerdem finden Sie hier Hintergrundinfos und einen Exkurs über die Baumwollproduktion.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Faire Blumen

... lautete das Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im Juni. 

Ca. 3 Mrd. € geben die Bundesbürger jährlich für Schnitt- blumen aus; über 80% der in Deutschland verkauften Blumen werden importiert. Doch woher kommen all die Blumen? Wo und unter welchen Bedingungen werden sie produziert? Was bewirken wir durch unseren Blumen- kauf? Was bedeuten „fair flowers“ für die Blumenpflücker- Innen? Diese und weitere Fragen wurden durch Referen- tin Steffi Neumann (Vamos e.V.) in ihrem sehr gelungenen und interessanten Vortrag "Faire Blumen" beantwortet, in dessen Anschluss sie in eine kritische und äußerst rege Diskussion überleitete. Viele interessante Infos und Materialien zu fairen Blumen finden sie ebenfalls auf der Homepage von Vamos e.V. Eine thematische Zusammenfassung finden Sie hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Kaffee im Fairen Handel...

... lautete das Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im Mai. 

Mit Reiseerfahrung und beeindruckenden Bildern referierte Dirk Steinmeyer (Nord-Süd-Beratung Osnabrück) am 28.05. über Kaffeeanbau, -ernte u. -verarbeitung, über Unterschiede zw. Robusta und Arabica, Kaffee und Espresso, über die Bedeutung des Kaffees im Fairen Handel und die Auswirkungen des Fairen Handels auf die Kaffeebauern. Trotz des schönen Wetters kamen viele Gäste und genossen neben des Vortrags auch verschiedenste Kaffee-Produkte aus unserem Sortiment, nicht zuletzt unseren Cubita Kaffeelikör... Auch hier finden Sie Infos zum Kaffee.

Die Reihe wird unterstützt durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Ethik in Mode

...war Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im April. 

Die Modebranche ist eine der schmutzigsten Industrien über- haupt, nicht nur ökologisch, sondern auch sozial. Doch es gibt Unternehmen und Initiativen, die versuchen faire und öko- logische Alternativen aufzubauen. Referent Lars Wittenbrink ist Mitbegründer des Ethical Fashion Ladens "gruene wiese" sowie des korrekte klamotten Standards und Chefredakteur des Grüne Mode Blogs. Im Rahmen unserer Bildungsreihe stellte er die sozial-ökologischen Herausforderungen der Textilproduktion vor und diskutierte die Möglichkeiten eines nachhaltigeren Konsums und politischen Engagements. Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Vortrags

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Wein

... lautete das Thema unserer monatlichen Bildungsreihe im März. 

Im Wein liegt die Wahrheit - wussten nicht nur die alten Römer. Und wenn dieser Wein fair gehandelt und biologisch angebaut ist, ist das doppelt gut.

Bei dieser Veranstaltung konnten die Teilnehmen- den verschiedene Weine aus unterschiedlichen Regionen der Welt probieren. Dazu erfuhren sie viel Wissenswertes zum Thema Wein, Fairer Handel und die positiven Auswirkungen der Globalisierung. Schokolade und andere Knabbereien rundeten die Weinprobe ab. Informationen zum Thema finden Sie auch hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster.

Teeseminar

monatliche Bildungsreihe im Februar. 

Auch im Februar konnte wieder Laura Schwers für einen sehr interessanten Vortrag rund ums Thema Tee und Fairer Handel gewonnen werden. Neben der Verkostung ausgewählter Tee-Sorten wurden zahlreiche Fragen rund um das heiße Aufgussgetränk beantwortet: Was genau ist eigentlich Tee? Wie und wo wird er angebaut, wie geerntet? Was bedeutet der Faire Handel für die Teebauern? Worin besteht der Unterschied zwischen weißem, grünem und schwarzem Tee? Was bedeutet First Flush und Second Flush? Was Assam, Ceylon und Darjeeling? Antworten auf diese Fragen finden sie auch hier.

Die Reihe wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und das Bistum Münster

Siegel und Labels im Fairen Handel

Am 15.01. referierte Hendrik Meisel (Transfair e.V., Eine Welt Netz NRW) zum Thema Siegel & Labels im fairen Handel:

Bio und Fair Trade liegen im Trend – zahlreiche Siegel und Labels auf den unterschiedlichsten Produkten gehen darauf ein. Doch woran erkenne ich, ob Produkte (wirklich) fair gehandelt und ökologisch hergestellt sind? Welche Siegel gibt es, wie zuverlässig sind sie und was verbirgt sich genau dahinter?

Was für Öko- und Sozialstandards verbergen sich hinter Labels und Siegeln von GEPA, Transfair & Co? Wie werden sie vergeben und wie und von wem kontrolliert? Warum zieht GEPA als Mitbegründer des Transfair-Siegels dieses von seinen Produkten zurück, was bedeutet "FAIR +?" Was steckt hinter der Siegelübernahme durch Großkonzerne?

All diese Fragen wurden im Rahmen unserer Bildungsreihe beantwortet. Eine Übersicht über zahlreiche Siegel und Markenzeichen finden Sie hier.

Vom Kakao zur Schokolade

Bildungsreihe im November

Am 20.11. stand die monatliche Bildungsreihe ganz unter dem Thema Schoko- lade. In einem anschaulichen Vortrag mit umfangreichen Ansichtsmaterialien zeigte Laura Schweers den Weg vom Kakaobaum in Bolivien bis zur GEPA- Schokolade in unserem Weltladen. Dabei wurden neben den einzelnen Produk- tionsschritten auch die beteiligten Akteure wie die Kooperative El Ceibo oder die Milchbauern im Bergischen Land vorgestellt. Das Probieren der Kakaobohnen und verschiedenster Schokoladensorten als Endprodukt rundeten die Veranstaltung ab. Auch hier finden Sie den Weg vom Kakao zur Schokolade.

Gelungener Auftakt der Bildungsreihe „Fair handeln - global und lokal“

Am 16.10.12 fand die erste Veranstaltung der zwei- jährigen Bildungsreihe statt. Die Reihe begann mit einer allgemeinen Einführung in den Fairen Handel durch den Fach-Referenten Georg Knipping (AK Eine Welt Münster e.V.). In einem ausführlichen Vortrag ging er auf die Geschichte und Entwicklung, Ziele und Standards, Zertifizierungen, Produzentenbeispiele und Importeure genauso wie auf Akteure und aktuelle Diskurse zur Thematik ein. Durch viele Rückfragen des Publikums kam es zu einer interessanten Diskussionsrunde, durch Verköstigung und die Räumlichkeit im Weltladen zu einer gemütlichen und authentischen Atmosphäre. Jeden 3. Dienstag im Monat wird es nun eine Bildungsveranstaltung rund um das Thema Fairer Handel geben. 

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